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Tschüss Perspektive Gesundheit

Das war es mit Perspektive Gesundheit. Nachdem ich nun fast 2 Jahre viel Energie hineingesteckt habe, schließe ich das Kapitel. Demnächst wird es Perspektive Gesundheit nicht mehr geben. Dies mag für einige als Überraschung – vielleicht sogar als Schock – kommen. Völlig aus dem Nichts. Warum habe ich mich dazu entschlossen? Gute Frage.

Alles hat seine Zeit. Sachen begleiten uns für eine Weile und verschwinden dann wieder aus unserem Leben. Genau wie wir selbst nur einen kurzen Moment in dieser Welt verweilen. Wir entwickeln uns. Machen Erfahrungen. Lernen. Genauso entwickeln sich auch unsere Projekte, Vorhaben und Unternehmen. Stehenbleiben kann keine Option sein. Die Welt bewegt sich unentwegt. Stehenbleiben bedeutet zurückgelassen zu werden.

Schon seit langer Zeit habe ich für mich entschlossen, dass ich Veränderung annehmen und leben möchte. Ich möchte Veränderungen aktiv gestalten. Doch was hat das nun mit Perspektive Gesundheit zu tun? Alles und nichts. Theoretisch kann ich das alles auch mit Perspektive Gesundheit. Schließlich hat sich das Vorhaben bereits einige Male stark verändern. Doch gleichzeitig gibt es gefühlt einige Barrieren und Einschränkungen. Sowohl thematisch als auch in der Form.

Ich wünsche mir, mich mehr auf den Aspekt der Veränderung zu fokussieren. Menschen unterstützen, etwas positiv zu verändern. Dabei locker, flexibel und vielleicht auch ein wenig verrückt zu sein. Spaß zu haben.

Es ist also kein wirklicher Abschied. Ja Perspektive Gesundheit wird in dem Rahmen nicht mehr bestehen bleiben. Doch es ist viel mehr eine Weiterentwicklung als ein Abschied. Eine Neuerfindung. Eine Transformation. Die Vision, in der Menschen gesund und glücklich leben, bleibt erhalten. Weiterhin strebe ich nach einer Welt, in der Menschen gedeihen. Nach einer Welt, in der Menschen in Harmonie mit ihrer Um- und Mitwelt leben. Genau darum geht es weiterhin.

Was erwartet dich also demnächst? Lass dich überraschen. So viel kann ich schon verraten: Es wird nicht langweilig!

  • Aktualisiert 4. Oktober 2019
  • ich

Bereits nach 2 Wochen bin ich gescheitert

Ich habe mir für den Rest des Jahres also vorgenommen, keine neuen Dinge mehr zu kaufen. Mein Leben zu vereinfachen und mich noch mehr auf die wesentlichen Dinge zu fokussieren.

Den letzten Artikel habe ich geschrieben, kurz bevor ich nach Norwegen Wandern gefahren bin. Als er online ging, war ich bereits auf einem Berg irgendwie in der Natur. Man könnte meinen, es gäbe kaum einen besseren Ort für solch ein minimalistisches Vorhaben. Nur mit dem Rucksack unterwegs. Keine Ablenkung. Ganz automatisch kommt man auf den Boden der Realität.

Und doch hatte ich bereits am 2. Tag eine lange Liste mit Sachen, die ich gerne noch haben würde. Vor allem Outdoor-Ausrüstung. Meine Reisebegleiter hatten einfach wirklich tolle Ausrüstung mit. 1000 Dinge, die mein Leben besser machen würden. Ok vielleicht nicht mein Leben, doch hätten sich einige Sachen auf dem Trip sicherlich gut bewährt.

Ich habe mir nichts davon gekauft und werde es dieses Jahr auch nicht tun – so zumindest der Plan. Es war jedoch sehr interessant zu erfahren, wie schnell man in manchen Situationen neue Sachen kaufen möchte. Teilweise nicht unbegründet. Denn ganz ehrlich: Mit einem Sommerzelt in Norwegen bei Kälte, Sturm, Schnee und Eis ist man nicht unbedingt optimal ausgerüstet. Für manche Vorhaben braucht man einfach ein paar Sachen – zumindest machen sie es einfacher und auch sicherer.

Auch wenn ich mir keine Outdoor-Ausrüstung gekauft habe, so habe ich mir doch etwas Neues zugelegt. Nachdem ich mal wieder für eine kurze Zeit aus nur einem geordneten Rucksack gelebt habe, wollte ich auch mehr Ordnung bei mir Zuhause. So habe ich mir 4 Boxen zur Organisation zugelegt.

Im Prinzip habe ich damit mein Vorhaben, nichts Neues zu kaufen, schon nicht geschafft. Trotzdem habe ich hier eine Ausnahme gemacht. So habe ich mich gezwungen meine Sachen nochmal komplett zu sortieren und habe gleich ein paar Dinge aussortiert. Natürlich kann man sich vieles ganz einfach zurechtlegen und begründen. Gekauft ist gekauft. Aber das Gute ist ja, dass jeder selbst entscheiden kann, was zu seinem Weg passt und wo er eine Ausnahme macht. Ich bin jedenfalls voll motiviert, “weiterhin“ nichts Neues zu kaufen.

  • Aktualisiert 8. September 2019
  • ich

6 Monate lang nichts mehr kaufen

Ich starte ein Experiment: 6 Monate lang werde ich keine Dinge mehr kaufen. Dinge? Naja, keine neuen Sachen. Zeugs halt. Lebensmittel usw. natürlich schon. Aber nichts, was ich nicht unbedingt brauche.

Dinge machen uns nicht glücklich

Schon lange bin ich davon überzeugt, dass mich mehr Dinge im Leben nicht glücklicher machen. Minimalismus ist definitiv kein neues Thema für mich. Darum versuche ich auch seit längerem sehr bewusst, nur ausgewählte Sachen in mein Leben zu lassen. Wirklich nur Sachen, die ich auch in meinem Leben haben möchte. Doch du weißt wie das ist, irgendwie werden es dann doch immer mehr… Es gibt einfach so viel tolle Sachen!

Ich geb’s zu: Ich habe unzählige Bücher in den letzten Monaten gekauft. Viele davon habe ich noch nicht gelesen. Teilweise nicht mal reingeschaut. Jedes Mal denke ich mir: „Es sind ja nur Bücher“. Und Bücher sind auch wunderbar, darum geht es mir hier nicht. Sondern darum, dass ich noch bewusster mit den Dingen in meinem Leben umgehen möchte.

Genau darum starte ich dieses Experiment. Ich möchte dadurch mehr Wertschätzung zu den Sachen entwickeln, die ich bereits besitze. Gleichzeitig möchte ich den inneren Impuls, immer neue Sachen haben zu wollen, schwächen.

Worum geht es genau?

Keine neuen Dinge. Also keine Bücher, Klamotten, Gadgets oder ähnliches. Gleichzeitig auch keine neuen elektronischen Dinge wie Ebooks, Apps oder Software. Schließlich geht es mir nicht unbedingt darum, dass die Dinge physischen Platz wegnehmen. Dinge nehmen Platz in unserem Leben ein – unabhängig davon ob sie physisch oder digital sind.

Ausnahmen

Von Beginn an möchte ich mir gleich ein paar Ausnahmen freihalten: – Wenn mein Macbook oder ein anderes essentielles Arbeitsgerät kaputtgeht, darf ich ein Neues kaufen. Ich brauche einige wenige Sachen zur Arbeit und möchte nicht auf sie verzichten. – Wenn ich etwas Neues unbedingt für die Arbeit wie z.B. Arbeitsmaterial für ein Seminar oder mein Studium wie z.B. ein Fachbuch brauche, darf ich auch das kaufen. – Weiterhin werde ich in den nächsten Monaten versuchen, meine genutzte Software zu “minimalisieren“. Dabei möchte ich unter anderem auch viele Abos kündigen. Teilweise werde ich dafür alternative Tools ohne Abo kaufen. Dies plane ich jetzt schon ein. Neue Tools müssen jedoch alte ersetzen und ich werde mich auf solche beschränken, die ich wirklich brauche.

Ich denke, das war es erstmal. Für mich ist es das erste Experiment in dieser Art. Auch wenn ich mich als Menschen sehe, der eher wenig kauft, wird es eine kleine Herausforderung sein. Ich bin gespannt, inwiefern sich meine Beziehung zu einigen Sachen verändert.

Im Laufe der Zeit werde ich Updates schreiben. So kannst du meine Entwicklung mitverfolgen. Vielleicht ist dies hier auch der perfekte Anlass, um dein eigenes Experiment zu starten? Worauf wartest du?

  • Aktualisiert 8. September 2019
  • ich