Fokussieren und erkunden

Man könnte meinen, ein Essentialist fokussiert sich vor allem auf wenige Sachen. Und natürlich tut er das auch. Statt möglichst viel zu machen, fokussiert er sich auf die wesentlichen Dinge. Doch das ist nur eine Seite der Medaille.

Um sich auf die wesentlichen Dinge fokussieren zu können, muss man sie zuvor identifizieren können. Das setzt voraus, dass man sich mit vielen Ideen auseinandersetzt. Erkundet, beleuchtet, hinterfragt und bewertet. Beim Essentialismus ist es also essentiell, dass man sich mit vielen verschiedenen Sachen intensiv auseinandersetzt. Das scheint erstmal gegen das Wesen vom Essentialismus zu gehen. Doch das ist es nicht. Statt sich oberflächlich mit allem möglichen immer wieder zu beschäftigen, setzt man sich mit den Themen ausgiebig und bewusst auseinander. So kann man entscheiden, ob sich ein weiteres Erkunden mit den Themen lohnt oder ob man sich auf etwas anderes fokussiert.

Geld ist nur der Anfang

Schon lange ist bekannt, dass Geld als Motivation nicht ausreicht. Sicherlich, wer sich unter einer gewissen Einkommensgrenze befindet, der kann stark von mehr Einkommen motiviert werden. Schließlich wollen wir unsere Lebensgrundlage sichern. Doch dann? Mehr Geld führt bei Mitarbeitern nicht automatisch zu mehr Leistung und Motivation. Genau wie mehr Geld auch nicht glücklicher macht.

Trotzdem gehören Gehaltserhöhungen, Boni und variable Gehälter zum festen Unternehmensalltag. Man könnte jetzt versuchen, zu erklären, wie es zu dieser Situation kommt. Doch die Chance besteht vor allem darin, es anders zu machen. Mitarbeitern weit mehr als Geld zu bieten. Eine gute und angemessene Bezahlung sollten Grundlage sein. Doch dann können wir uns auf Dinge wie Sinn, Werte, Kultur, Well-being und Happiness fokussieren.

  • Aktualisiert 15. September 2019
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Chief Well-being Officer in jedem Unternehmen

Die Gesundheit und das Engagement der Mitarbeiter sind so wichtig für Kreativität, Produktivität, Innovation und letztendlich den Unternehmenserfolg. Warum also sollten wir nicht auch Ressourcen dafür aufbringen, um diese zu steigern? Warum sollte es nicht eine oder sogar mehrere Personen in einem Unternehmen geben, die sich nur darum kümmern, dass die Mitarbeiter gesund und glücklich sind? Dass sie im Unternehmen gedeihen?

Genau das macht ein Chief Well-being Officer. Die Frage sollte nicht sein, ob dies sinnvoll ist. Oder ob sich das ein Unternehmen leisten kann. Die spannende Frage ist doch: Wie kann sich ein Unternehmen zukünftig nicht leisten, einen Chief Well-being Officer zu haben?

  • Aktualisiert 14. September 2019
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Gesundheit ist genauso Thema jedes Unternehmens

Unsere Gesundheit ist die Grundlage, damit wir leistungsfähig und produktiv sein können. Gleichzeitig ist unsere Gesundheit auch eine wichtige Grundlage für unser Wohlbefinden sowie unsere Lebensqualität. Die Bedeutung unserer Gesundheit ist uns eigentlich bewusst. Trotzdem tun wir oft nicht viel dafür bzw. für uns selbst.

Wenn unsere Gesundheit so wichtig ist, ist es verblüffend, dass auch Unternehmen so wenig für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter tun. Dies zeugt von einer Denkweise, dass die Mitarbeiter selbst dafür verantwortlich sind, dass sie langfristig leistungsfähig sind. Unabhängig davon, ob dies so ist oder nicht, wie sinnvoll ist dieser Gedanke? Wenn ich als Unternehmen einen großen Einfluss darauf haben kann, dass meine Mitarbeiter gesünder und glücklicher sind, sollte ich dies nicht nutzen? Es geht nicht nur darum, dass dies das Richtige wäre, sondern dass sich das letztendlich auf den Erfolg und Profit des Unternehmens positiv auswirken würde. Statt nur zu fordern, könnten wir uns fragen: Wie kann ich meine Mitarbeiter in die Lage versetzen, ihre beste Arbeit zu machen?

Es geht um den Fortschritt

Bei deinem 1. Training bist du völlig untrainiert. Bei deinem 1000. Training bist du stark und durchtrainiert.

Bei deinem 1. Vortrag bist du unsicher und nervös. Bei deinem 1000. Vortrag wirkst du seriös, selbstsicher und professionell.

Dein 1. Blogbeitrag ist schlecht (meiner war es zumindest). Dein 1000. ist großartig (meiner wird es hoffentlich).

Es geht nicht darum, wie gut oder schlecht du etwas am Anfang machst. Jeder hat mal angefangen. Jeder war mal schlecht. Jeder kann sich verbessern. Es ist nicht wichtig, wo du momentan bist, sondern wie deine Entwicklung verläuft. Fokussiere dich auf den Prozess. Werde besser und lerne.

Kontinuität oder ausprobieren?

Wenn du erfolgreich sein möchtest, lohnt es sich langfristig zu denken. Dabei ist es egal, wie du erfolgreich für dich definierst. In den allermeisten Fällen wird es lange dauern, bis du dahin kommst. Darum ist es wichtig, kontinuierlich an deinen Zielen zu arbeiten. Täglich einen kleinen Schritt vorwärts zu machen. Es werden viele Hindernisse auf dich zu kommen. Sie sind Teil des Weges. Doch wann ist es Zeit, den Kurs zu ändern?

Langfristig die gleiche Strategie weiterzuverfolgen, kann sich auszahlen. Doch was ist, wenn es die falsche Strategie ist? Oft lohnt es sich, verschiedene Sachen auszuprobieren. Annahmen zu machen und zu schauen, ob sie richtig sind. Zu lernen, Dinge verbessern und sehr viel wieder zu verwerfen. Dies steht erstmal im Widerspruch zueinander. Hartnäckig seinen Weg zu verfolgen, auf der einen Seite. Andererseits ausprobieren, lernen, verwerfen und optimieren. Wie so oft im Leben gibt es kein Richtig. Es liegt an dir herauszufinden, wie du welchen Weg gehst.

  • Aktualisiert 11. September 2019
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Einige Sachen, auf die es sich im Interview zu achten lohnt

In einem Interview, wie in jedem anderen Gespräch auch, gibt es einige Sachen, auf die es sich zu achten lohnt. So ist es immer hilfreich, sich bewusst zu sein, worum es einem gerade geht. Was möchtest du mit dem Interview erreichen?

Weiterhin lohnt es sich auf 3 Dinge zu achten und näher zu beleuchten: Spannungen, Überraschungen und Widersprüche. Merkst du Spannungen bei bestimmten Themen? Gibt es Überraschungen, mit denen du nicht gerechnet hast? Tauchen Widersprüche zwischen verschiedenen Aussagen auf – direkt oder indirekt?

Indem wir auf solche Dinge achten, können wir weiter in die Tiefe gehen. Neue Perspektiven zu beleuchten. Daher ist es so wichtig, nicht nur darauf zu achten, was gesagt wurde. Ebenso wichtig ist das, was nicht gesagt wurde.

  • Aktualisiert 9. September 2019
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Wirkliche Prioritäten

Du weißt, was deine Prioritäten sind. Doch sind sie es wirklich? Betrachte dein Leben. Was du Tag für Tag machst. Womit verbringst du deine Zeit? Mit welchen Sachen ist dein Tag gefüllt? Auf Social Media Plattformen herumlungern? E-Mails beantworten? Serien schauen? Nach Angeboten recherchieren? Irgendwelche Berichte erstellen?

Das sind deine Prioritäten. Es sind die Sachen, mit denen du dich alltäglich beschäftigst. Es sind nicht die Sachen, von denen du meinst und sagst, dass sie dir wichtig sind. Wie oft meinen wir, dass unsere Familie, unsere Gesundheit, unser Herzensprojekt unsere Prioritäten wären. Doch handeln wir entsprechend?

Deine Prioritäten stehen ganz oben. Es sind die Sachen, die du täglich wirklich tust. Für die du keine Zeit findest, sondern Zeit und Raum schaffst. Es sind die Sachen, die du auch an einem langen und stressigen Tag tust. Also, was sind wirklich deine Prioritäten?

Den Weg zu kennen, reicht nicht aus

Du weißt, was du tun musst. Du hast viel darüber gelesen und gehört. Viele andere sind den Weg schon erfolgreich gegangen. Du kennst den Weg. Weißt, wo er lang führt. Doch das reicht nicht. Es reicht nicht, den Weg zu kennen.

Es macht einen Unterschied, ob du den Weg kennst oder ob du den Weg gehst.

Es ist etwas komplett anderes, wenn du den Weg selbst gehst. Wenn du täglich die Hindernisse überwinden musst. All die Mühe und Energie aufbringen musst. Es reicht nicht, etwas nur zu kennen. Du musst den Weg auch gehen. Sei dir diesem Unterschied immer bewusst.

Wie wichtig ist die richtige Richtung?

Entscheidungen sind oft nicht einfach. Und teilweise fehlt uns die Grundlage, um eine gute Entscheidung zu treffen. Manchmal wissen wir einfach nicht, was und wohin wir wollen. Und dann? Tümpeln wir vor uns her und hoffen, dass wir irgendwann die Antwort finden? Dass wir irgendwann herausfinden, was wir wollen? Hoffentlich nicht.

Es kann ein sehr langer und komplizierter Weg sein, bis wir endlich herausfinden, was wir wirklich wollen. Bis wir Klarheit haben, wo es mit uns hingeht. Und selbst dann kann sich das jederzeit wieder ändern. Statt auf eine Antwort zu warten, können wir uns aufmachen und aktiv nach einer suchen. Wichtig ist das wir Dinge tun. So können wir viel besser einschätzen, was mit uns resoniert.

Natürlich besteht damit die Gefahr, dass wir Dinge tun, die sich später als nicht sinnvoll herausstellen. Dass wir eigentlich in eine andere Richtung hätten gehen sollen. Doch sinnlos sind sie trotzdem nicht gewesen. Schließlich wissen wir jetzt mehr. Außerdem kannst du dich auf Dinge fokussieren, die du fast immer brauchst. Egal wofür du dich entscheidest, es wird immer Sachen geben, die für andere Tätigkeiten und Projekte auch wichtig sind. Du kannst dich darauf fokussieren, Soft Skills zu entwickeln. Lerne, klar zu kommunizieren und zu denken. Gut schreiben zu können, ist immer hilfreich. Viele andere Fähigkeiten wie du sie für Webdesign, Handwerk oder Sportarten brauchst, bringen dich auch weiter. Fokussiere dich auf die grundlegenden Fähigkeiten hinter diesen Sachen. Diese kannst du meistens für fast alles anwenden.

Wenn du also nicht genau weißt, was du willst oder dich nicht entscheiden kannst, solltest du auf jeden Fall trotzdem etwas tun. Nicht einfach irgendetwas. Dinge, bei denen du lernst. Selbst wenn du dich nicht sofort für das „Richtige“ entscheidest, du lernst du trotzdem viel Wertvolles.