Geht es auch simpel?

Wir haben immer mehr Möglichkeiten. Egal, ob wir unser eigenes Leben verbessern, ein Business aufbauen oder etwas anderes tun möchten. Es gibt Tools, die uns dabei unterstützen. Das ist einfach wunderbar! Diese Tools werden immer umfangreicher und mächtiger. Teilweise ist uns gar nicht mehr bewusst, wie sehr uns gewisse Technologien im Alltag unterstützen. Sie sind schon ganz normal geworden. Auch wenn sie vor nicht zu langer Zeit völlig futuristisch gewesen wären.

Das Ganze hat jedoch auch seine Schattenseiten. Diese Tools werden immer mächtiger und meistens auch komplexer. Dann passiert es schnell, dass wir uns überfordert fühlen. Ich musste schon oft die Erfahrung machen: Das Tool war so komplex, dass ich es nicht mehr gerne genutzt habe. Am Ende sind die simplen Tools oft die besseren. Nicht weil sie an sich besser sind. Einfach weil man sie besser nutzen kann. Sie passen mehr zu den eigenen Bedürfnissen und dem Alltag. Es bringt mir nichts, wenn etwas 1000 Funktionen und Features hat, die ich dann doch nicht nutze.

In allen möglichen Bereichen unseres Lebens werden wir mit dieser Thematik konfrontiert. Ich kann mir vorstellen, dass dies in Zukunft eine immer größere Herausforderung wird. Einerseits ist es eine Herausforderung von Hersteller dieser Tools, etwas zu schaffen, dass komplex und leistungsfähig ist sowie gleichzeitig simpel bei der Bedienung.

Wir Anwender haben zum Glück die Wahl. Doch das bringt uns nur etwas, wenn wir uns der Problematik bewusst werden. Lass dich nicht von zu vielen Optionen beirren. Frag dich immer wieder: Brauche ich das wirklich? Geht es nicht auch simpler? Worum geht es mir wirklich? Was möchte ich erreichen?

  • Aktualisiert 11. Oktober 2019
  • Pro

Hast du Angst?

Das ist gut. Angst und Widerstand zeigen dir, dass du auf dem richtigen Weg bist. Dass du etwas tust, dass Bedeutung hat. Du bist unvorbereitet. Weißt nicht genau, was du tun sollst. Doch wie kann es anders sein? Schließlich gehst du nicht den sicheren Weg. Greifst nicht auf bewährte Optionen zurück. Du machst etwas Neues. Du veränderst etwas. Du darfst Angst haben.

Natürlich gibt es auch Situationen, die für uns gefährlich sind. Von diesen spreche ich nicht. In den meisten Fällen ist unsere Lebensgrundlage nicht bedroht. Dann ist es wichtig, die Angst anzunehmen und den Weg trotzdem zu gehen.

Tschüss Perspektive Gesundheit

Das war es mit Perspektive Gesundheit. Nachdem ich nun fast 2 Jahre viel Energie hineingesteckt habe, schließe ich das Kapitel. Demnächst wird es Perspektive Gesundheit nicht mehr geben. Dies mag für einige als Überraschung – vielleicht sogar als Schock – kommen. Völlig aus dem Nichts. Warum habe ich mich dazu entschlossen? Gute Frage.

Alles hat seine Zeit. Sachen begleiten uns für eine Weile und verschwinden dann wieder aus unserem Leben. Genau wie wir selbst nur einen kurzen Moment in dieser Welt verweilen. Wir entwickeln uns. Machen Erfahrungen. Lernen. Genauso entwickeln sich auch unsere Projekte, Vorhaben und Unternehmen. Stehenbleiben kann keine Option sein. Die Welt bewegt sich unentwegt. Stehenbleiben bedeutet zurückgelassen zu werden.

Schon seit langer Zeit habe ich für mich entschlossen, dass ich Veränderung annehmen und leben möchte. Ich möchte Veränderungen aktiv gestalten. Doch was hat das nun mit Perspektive Gesundheit zu tun? Alles und nichts. Theoretisch kann ich das alles auch mit Perspektive Gesundheit. Schließlich hat sich das Vorhaben bereits einige Male stark verändern. Doch gleichzeitig gibt es gefühlt einige Barrieren und Einschränkungen. Sowohl thematisch als auch in der Form.

Ich wünsche mir, mich mehr auf den Aspekt der Veränderung zu fokussieren. Menschen unterstützen, etwas positiv zu verändern. Dabei locker, flexibel und vielleicht auch ein wenig verrückt zu sein. Spaß zu haben.

Es ist also kein wirklicher Abschied. Ja Perspektive Gesundheit wird in dem Rahmen nicht mehr bestehen bleiben. Doch es ist viel mehr eine Weiterentwicklung als ein Abschied. Eine Neuerfindung. Eine Transformation. Die Vision, in der Menschen gesund und glücklich leben, bleibt erhalten. Weiterhin strebe ich nach einer Welt, in der Menschen gedeihen. Nach einer Welt, in der Menschen in Harmonie mit ihrer Um- und Mitwelt leben. Genau darum geht es weiterhin.

Was erwartet dich also demnächst? Lass dich überraschen. So viel kann ich schon verraten: Es wird nicht langweilig!

  • Aktualisiert 4. Oktober 2019
  • ich

Erfinde dich neu

Leben ist Veränderung. Ob es dir gefällt oder nicht. Auch du veränderst dich. Die Frage ist also nicht, ob du dich veränderst, sondern ob du den Prozess gestaltest. In einer Welt die ständig im Wandel ist, reicht es nicht, kontinuierlich etwas zu tun. Auch wir müssen uns weiterentwickeln. Nicht immer. Nicht alles. Doch immer wieder.

Sich selbst neu zu erfinden, bedeutet gleichzeitig Altes loszulassen. Es bedeutet manchmal Sachen, die jetzt funktionieren, aufzugeben. Keine Schöpfung ohne Zerstörung. Keine Geburt ohne Tod. Nichts Aktives ohne etwas Passives.

Dir ist bewusst, dass du dich veränderst. Älter wirst. Dass sich die Welt um dich herum verändern. Wehre dich nicht dagegen. Öffne dich dem Prozess. Gestalte ihn. Erfinde dich immer wieder neu.

Nutze Bezeichnungen bewusst

Ständig benutzen wir Bezeichnungen für uns und andere. Für unseren Beruf. Hobbys. Familienstand. Für alles mögliche verteilen wir Etiketten. Schließlich ist es einfacher, in solchen Kategorien zu denken.

Doch sei vorsichtig, was du für Bezeichnungen nutzt. Denn diese werden schnell zu deiner Realität. Wie wir andere Menschen und uns selbst bezeichnen, so behandeln wir sie und handeln selbst entsprechend. Wir werden zu den Bezeichnungen.

Bist du angespannt?

Wir alle sind ab und zu angespannt. Oft nehmen wir es selbst nicht mehr wahr. Erst wenn wir uns mal wieder richtig entspannen, merken wir den Unterschied. Wir brauchen den Gegensatz, um zu merken wie angespannt wir durchs Leben laufen. Doch du hast keine Zeit, um dich zu entspannen?

Wie wäre es, wenn du einfach mal tief durchatmest? Einfach mal kurz innehältst. Ein paar tiefe Atemzüge nimmst. In dich hineinhorchst. Spürst, wie du dich gerade fühlst. Einfach mal die ganze Anspannung loslässt. Das dauert nicht lange und hat trotzdem eine riesige Wirkung. Probier es doch gleich mal aus.

Ist es wirklich eine gute Gelegenheit?

Im Verlauf unseres Lebens eröffnen sich uns immer wieder besondere Gelegenheiten. Chancen, die wir nur einmal im Leben haben. Man könnte meinen, es wäre töricht, sie nicht zu nutzen. Schließlich würden andere Menschen alles für solch eine Gelegenheit geben.

Doch nur weil etwas sehr selten ist, muss es nicht für dich wertvoll sein. Nur weil andere davon enorm profitieren würden, muss es nicht für dich hilfreich sein. Vielleicht ist es wirklich eine einmalige Gelegenheit. Doch was bringt dir das, wenn sie nicht mit deinen Zielen und Vorstellungen übereinstimmt? Lass dich nicht davon beirren, ob etwas selten ist. Viel wichtiger ist, welche Bedeutung es für dich hat.

Gute Gelegenheiten kommen wie Züge. Du solltest nicht einfach in einen hineinsteigern, nur weil gerade einer da ist. Schau erst, wohin er dich führt.

Momentum

Starten ist schwer. Es erfordert oft einiges an Energie, um etwas ins Rollen zu bringen. Wir Menschen sind träge. Darum werden neue Vorhaben nach nur kürzester Zeit fallengelassen.

Etwas einfach weiterzumachen, ist meistens leichter. Der Widerstand ist meistens größer, wenn du etwas verändern willst. Nutze dies. Starte ganz klein. Bring es irgendwie in Bewegung. Dann mache ganz kleine Schritte. Zu klein um zu scheitern. Nutze das Momentum. Schon bald hast du genügend Schwung, sodass du mitgezogen wirst.

Versuche nicht, beschäftigt zu sein

So viele Menschen sind ständig dabei, etwas zu tun. Wenn sie beschäftigt sind, sind sie auch produktiv. Zumindest denken sie das. Doch das ist natürlich nicht so. Nur weil du etwas tust, heißt es nicht, dass du auch produktiv bist.

Stürze dich nicht immer gleich aufs Nächste. Du musst nicht immer etwas tun. Schaue stattdessen, was überhaupt sinnvoll ist. Was ist wichtig? Wie kann das Problem am besten gelöst werden? Identifiziere dich nicht damit, dass du ständig beschäftigt bist. Vor allem zieh nicht deinen Selbstwert daraus. Oft kannst du den größten Beitrag leisten, indem du Abstand gewinnst und die wesentlichen Dinge identifizierst.

Schreib dein Buch

Jeder hat ein Buch in sich. Doch solltest du deswegen ein Buch schreiben? Immer wieder wird empfohlen, dass man ein Buch schreiben solle. Die Zeiten seien noch nie besser und es wäre nie so einfach gewesen. Trotzdem, solltest du deswegen ein Buch schreiben? Eher nicht.

Wenn du wirklich ein Buch schreiben möchtest, dann schreib es. Lass es dir einmal ausdrucken und stell es dir ins Regal. Du hast ein Buch geschrieben. Du bist nun ein Auto. Glückwunsch. Wenn es dir nur darum geht, ein Buch geschrieben zu haben, solltest du keines schreiben.

Natürlich kannst du es machen, wenn du denn willst. Doch wir brauchen keine weiteren Bücher. Wir haben deutlich mehr Bücher, als je ein Menschen lesen könnte. Was wir brauchen, sind wirklich gute Bücher. Neue Perspektiven. Themen und Zusammenhänge noch besser aufbereitet und einfach herübergebracht. Wenn es dir darum geht, ein gutes Buch zu schreiben, um Menschen einen Mehrwert zu liefern, dann bitte tu das. Lerne zu schreiben. Beschäftige dich intensiv mit dem Thema. Schreib ein Buch, das andere Menschen auch wirklich lesen wollen.

  • Aktualisiert 17. September 2019
  • Pro
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